Geschichte des Dorfes Eckartsweier


Frühgeschichte


Der Ortsname Eckartsweier wird erstmals 1316 urkundlich in der Schreibung Eckebrehtswilare erwähnt. Es wird interpretiert, dass die Ortschaft einem gewissen Eckenbrecht gehört haben könnte. Also Weiler des Eckenbrecht. Das Dorf könnte älter als das o.g. Datum sein. An der Kirche wurde ein Viergötterstein gefunden, der in römische Zeit zurückreicht und so ist bewiesen, dass die römischen Legionäre die Gegend heimsuchten.

Dorfwappen

Das Dorfwappen ursprünglich ein rechtsgestelltes Reebmesser wurde 1616 das erste Mal erwähnt und wurde später zu einer Sichel. Im Jahr 1912 wurde die Farben festgelegt. Sichel auf rotem Grund.

Die geografische Lage des Dorfes

Das Dorf liegt zwischen Offenburg , Tor des Schwarzwaldes und Kehl in der Rheinebene. Eckartsweier liegt im Hanauerland, dass aufgrund der Zugehörigkeit zur Graftschaft Hanau-Lichtenberg von 1480 bis 1803 seinen Namen bekam.
Aufgrund der geringen Entfernung zum Elsass war Eckartsweier bei vielen Kriegen in Mitleidenschaft gezogen worden. Im letzten, zweiten Weltkrieg wurde einige Häuser als auch die schöne Kirche im Weinbrennerstiel zerstört.

Frühe Vergangenheit und Gegenwart

Die meisten Einwohner betrieben früher Landwirtschaft und einige das Handwerk. Es wurde Hanf und später Tabak angebaut. Einige Ökonomiegebäude legen hierüber Zeugnis ab. In den letzten 4 Jahrzehnten änderte sich jedoch der Berufsstand. Bedingt durch die Ansiedlung einiger Firmen und der technische Fortschritt reduzierte massiv die Anzahl der Bürger, die mit Hilfe der Ertragkraft des Bodens leben.
Nicht nur das berufliche sondern auch das soziale Leben hat viele Gesichter. Die Vereine decken ein großes Repertoire ab. So wird Musik, Tanz, Spiel, Sport, Soziales und Unterhaltung angeboten. Somit leisten die Vereine, die z.T. bald 100 jähriges bestehen feiern können, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Dorfes.

Zahlen und Fakten

Einwohner
1384 Einwohner Stand: 30.12.2006

Gemarkungsfläche
1114 ha davon Wald 180 ha
Gemeindewald 61 ha
Gemarkungsteil Hundsfeld 87 ha